Auf Insektenfang
Gemeines Fettblatt (Mehr über das Gemeine Fettblatt) - Pinguicula vulgaris
Besonderes
Die Blattoberseite des Fettblatts ist mit einem klebrigen Schleim bedeckt. Dieser Schleim wird von Drüsen auf dem Blatt ausgeschieden und dient dazu, kleine Insekten zu fangen. Gleichzeitig wird mit dem Schleim das Insekt verdaut. Die Fettblätter gehören also zu den fleischfressenden Pflanzen.
Vorkommen
Das Gemeine Fettblatt bevorzugt nasse Standorte wie Sümpfe, Bachränder oder Felsen, die von Wasser überrieselt werden. Man findet es von der kollinen bis zur subalpinen Stufe.
Beschreibung
Die hellvioletten Blüten des Gemeinen Fettblatts erscheinen im Frühsommer. Sie sitzt auf einem unbeblätterten, 15 cm langen Stiel.
Alle Blätter sind oval und ganzrandig. Zudem sind sie dick, fleischig und an der Oberseite klebrig.
Schutzstatus
In der Schweiz nicht gefährdet.
Quellen
HESS, H. E., LANDOLT, E., HIRZEL R. (1980): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Bd. 3, Plumbaginaceae bis Compositae. 2. Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel.
MOSER, D., A. GYGAX, B. BÄUMLER, N. WYLER & R. PALESE (2002): Rote Liste (Mehr über die Rote Liste) der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen der Schweiz. Hrsg. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Bern; Zentrum des Datenverbundnetzes der Schweizer Flora, Chambésy; Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève, Chambésy. BUWAL-Reihe «Vollzug Umwelt». 118 S.


